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Pornobranche – Kosten und Einkommen

Die Pornoindustrie konzentriert sich heute fast vollkommen auf das Internet. Produktionen und Szenen werden gezielt im Streaming oder als Download angeboten. Immer häufiger kostenlos, wie auf YouPorn, RedTube und anderen Seiten. Große Erotikproduktionen, die damals nur allzu gerne bei RTL gezeigt wurden, gibt es kaum noch. Aktuell möchten wir einen Blick auf die Branche werfen. Hierbei geht es vor allem darum, was die Stars und Darsteller der Branche verdienen und wieviel eine Produktion rund um Sex und Laster heute wirklich noch kostet. Durchschnittlich werden 3075 US-Dollar pro Sekunde nur für Pornos und Co. ausgegeben. 30.000 Sex-Filme werden pro Sekunde im Web abgespielt. 30 Mill. pornografische Webseiten (fast 90 Prozent sind aus den USA) gibt es. Der Anteil beträgt damit fast 15 Prozent an dem Gesamtbestand. Die größte Nachfrage kommt aus Indien und Pakistan. Den Hauptumsatz macht nach wie vor die Filmindustrie. Die wohl erfolgreichste Darstellerin ist Jenna Jameson. Ihr Vermögen wird auf weit über 30 Millionen US-Dollar geschätzt. Gefolgt von Tera Patrick mit knapp 15 Millionen US-Dollar. Es gibt Gründe, warum US-Stars dabei ganz oben auf der Leiter stehen.

Pornobranche

Was verdienen die Darsteller

Pauschale Angaben lassen sich hierbei nur schwer festlegen. In Zeiten von YouPorn und Co. kommt es immer häufiger zu billig Produktionen, die in Tschechien und Russland abgehandelt werden. Die Darsteller bekommen dafür in der Regel nur ein kleines Trinkgeld. Große und aufwendige Produktionen lassen sich kaum noch finden. In Kalifornien, einst sitzt der Großen in der Pornobranche kommt es bereits zur Abwanderung. Die Politik dort hat durchgesetzt, dass nur Kondome beim Pornodreh verwendet werden dürfen. Es wurde sogar angedroht, dass Polizisten die Drehs überwachen werden. In einigen Fällen kam es dazu. Nach diesem langen Streit zwischen Pornoindustrie und Politik, sind viele namhafte Firmen nach Europa abgewandert oder haben einen Teil der Produktion dorthin verlegt. Die Preise sind entsprechend gefallen.

Die Darsteller sind in der Regel nicht fest angestellt (Ausnahmen: Bei ganzen CD-Reihen). Weder in den Staaten noch in Europa. Dementsprechend werden nur Honorare für den jeweiligen Dreh oder das Shooting bzw. pro Szene bezahlt, nicht aber in Form eines regulären Monatsgehalts. Einige Stars in der Szene plaudern aber nur zu gerne über ihr Einkommen. Der Name vom Sexsternchen Asa Akira ist weltweit bekannt. Sie wirkte in unendlichen Filmen mit. Das Vermögen von Asa beträgt mittlerweile mehr als 1,5 Millionen US-Dollar. Pro Dreh verdient Asa Akira im Schnitt um die 3.500 – 6.500 US-Dollar. Jenna Haze (fast 530 Pornos. Ca. 6.000 US-Dollar pro Film) hat im direkten Vergleich fast 3,5 Millionen US-Dollar auf dem Konto. Im Vergleich zu den europäischen Stars ist das jedoch viel. Susi M. und Texas Patti, die deutschen Stars der Szene haben nach eigenem Bekunden nach um die 90.000 Euro im Jahr an Einkommen. Cara Cum verdient etwas weniger, kommt im Pornobusiness aber immerhin noch auf 68.000 Euro im Jahr. Anfänger jedoch sollten diese Zahlen nicht als Beispiel nehmen. Es ist keine Seltenheit, wenn in Deutschland Gagen von 80 – 200 Euro für Anfängerinnen gezahlt werden. Bei solchen Beträgen bekommen wir leicht eine Vorstellung, wie gering das Honorar in der Ukraine, in Tschechien oder in Russland sein muss. In den USA erhalten bekanntere Darstellerinnen um die 1.500 Euro pro Szene. Fast 15 Prozent können sogar feste Verträge (inkl. Krankenversicherung) vorweisen.

Die Produktionskosten

Die Produktionskosten fallen immer weiter. Billig ist Trumpf. Auf der einen Seite verständlich. Auf der anderen Seite darf man aber nicht vergessen, das Jenna Haze 6.000 US Dollar ungefähr pro Film verdient. Die Pornoindustrie diesen Betrag aber bereits wieder in nur 2 Sekunden eingenommen hat. Die deutschen Hersteller setzen immer öfters auf alternative Drehs, um die Kosten reduzieren zu können. Männliche Darsteller lassen sich mittlerweile sogar kostenlos finden. Einige Produzenten verlocken dabei, das Ausgewählte vor laufender Kamera mit echten Pornoschnecken Sex haben dürfen. Das Konzept geht auf. Aber es geht auch deutlich teurer.

Porno Duo

Die Private Media Group ist ein US-Unternehmen in der Pornobranche, das an der Börse notiert ist und auch in Deutschland gehandelt wird. Eines der Großen, die auch Kooperationen mit Playboy und anderen namhaften aufweisen können. Private Sender gehören ebenfalls in den Bestand (Bezahlsender und Video-on-Demand). Im Schnitt betragen die Produktionskosten für Pornos dort um die 100.000 US-Dollar. Fast 5 x so viel, wie eigentlich normal. Die meisten Produktionen kommen gerade auf knapp 20.000 US-Dollar. Private Media produzierte auch den bis heute teuersten Hardcorefilm „Millionaire“, der knapp 2 Millionen US-Dollar an Budget verschlang. Ausgezeichnet wurde der Film im Jahr 2004 mit dem Venus Award.

Webcam boomt

Interessant als direkter Vergleich ist dabei die Webcam, die von vielen Frauen als neues Berufsbild verstanden wird und viel mehr Freiheiten mit sich bringt. Während die Pornostars alles über sich ergehen lassen müssen und auch sämtliche Flüssigkeiten zu sich nehmen, haben es die Webcam-Girls wesentlich einfacher. Wer nach einiger Zeit gut im Geschäft ist und die Bewegungen kennt, verdient schon im Schnitt zwischen 3.000 – 5.000 Euro pro Monat. Wesentlich leichter also, als ein Pornostar.